Möglichkeiten und Grenzen

Aus einer Handschrift kann vieles, jedoch längst nicht alles über eine Person gesagt werden. Möglich sind im wesentlichen Angaben über:

  • Einstellung zur sozialen Umwelt (z.B. eher extravertiert oder eher introvertiert...)

  • Denkweise (z.B. eher abstrakt oder eher bildhaft, systematisch, situationsbezogen...)

  • Fähigkeiten und Neigungen (z.B. praktisch, theoretisch, sprachlich, mathematisch...)

  • Besondere Stärken (z.B. entwerfen, ausführen, Arbeit im Überblick, Sinn für Details ...)

  • Kontaktverhalten (z.B. Vorliebe für zahlreiche, auch wechselnde, oder für wenige, dafür intensivere Kontakte ...)

  • Bevorzugtes Arbeitsfeld (z.B. technische Richtung, soziales Gebiet; Arbeit selbständig oder im Team ...)

  • Arbeitsweise (z. B. systematisches Vorgehen, Reaktion auf augenblickliche Situationen ...)

Diese Angaben sind nicht vollständig, sie sollen Ihnen lediglich Anhaltspunkte geben.

Wichtig ist, dass sämtliche Befunde niemals gewertet werden, sondern nach bestmöglichem Einsatz der Fähigkeiten geforscht wird.

Hingegen ist es nicht möglich, anhand von Schriften Prognosen zu stellen, Krankheiten zu bestimmen oder dergleichen. Auch über eine allfällige kriminelle Disposition können keine zuverlässigen Aussagen gemacht werden.

Zudem braucht es genügend Material; anhand einer Unterschrift, einer Postkarte oder einer Telefonnotiz allein können keine seriösen Aussagen gemacht werden. Auch Formulare sind schlecht geeignet. Grundsätzlich benötigen wir eine Seite im Format A4 auf unliniertem Papier (vgl. Benötigte Unterlagen unter dem Titel "Handwriting-Assessment")

Wissenschaftliche Publikationen finden Sie auf www.grafologie.ch

 

 
 
 
 

© 2005

15. März 2009

 
  Marguerite Spycher - Dipl. Schriftpsychologin - Im Marbach 37 - CH-8800 Thalwil
Handwriting-Assessment® · Graphologische Beratungen für Unternehmen und Private
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