Graphologie & Handwriting-Assessment

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Wie ist die Interpretation einer Handschrift möglich?

Graphologie

Aus der Handschrift auf Persönlichkeitsmerkmale schliessen - wie geht denn das?

Stark verkürzt kann die Arbeit in vier Hauptschritte unterteilt werden:

Die Schrift (
Ganzes) wird zunächst untersucht und nach rund 60 Kriterien hin überprüft.
Es folgt die
Analyse: Die Beobachtungen werden protokolliert und zwar nach Häufigkeit (Quantität) und nach Ausprägungsgrad (Qualität).
Es entsteht eine Art virtuelles Puzzle, dessen Teile zusammengesetzt werden müssen (
Synthese).
Schliesslich entsteht ein neues
Ganzes, ein Portrait der Persönlichkeit, welches im Gutachten festgehalten wird.


Analyse
Bei der Analyse einer Handschrift stehen nicht in erster Linie Formen von einzelnen Buchstaben im Vordergrund, obwohl dies eine weitverbreitete Meinung ist. Viel wichtiger sind andere Merkmale, beispielsweise, wie die Verhältnisse der einzelnen Schriftelemente (Grösse, Weite, Ausdehnungen nach oben und nach unten usw.) zueinander sind.
Wesentliche Kriterien sind vor allem der Ablauf der Bewegung und die Gestaltung des Raumes sowie die Analyse der Schreibspur. Diese Merkmale können beim Schreiben auch nicht bewusst verändert werden, ohne dass die Schrift sehr verkrampft und damit unecht wird.

Synthese
Die Informationen aus der Handschriftanalyse werden miteinander verglichen und sorgfältig abgewogen. Unabdingbar ist dabei, dass die Resultate von fundierten wissenschaftlichen Untersuchungen mit einbezogen werden.
Auf dem Hintergrund von psychologischen Erkenntnissen werden schliesslich die verschiedenen Informationen miteinander verknüpft. Durch diese Synthese kann ein recht genaues Bild von der schreibenden Person gewonnen werden.

Praktische Anwendung
Meist werden die persönlichen Fähigkeiten verglichen mit einer Reihe von Fragen oder Anforderungen, die von Auftraggeberseite formuliert worden sind. Es ist sicher für jeden verständlich, dass jemand in der Buchhaltung andere Anforderungen erfüllen muss als ein Aussendienstmitarbeiter. Gerade für Vergleiche dieser Art ist die Schriftpsychologie sehr hilfreich, geschieht es doch immer wieder, dass jemand zu wenig genau weiss, wo seine besonderen Stärken liegen, ja sogar, dass vorhandene Begabungen überhaupt nicht ausgeschöpft werden.

Detailliertere Informationen finden Sie auf www.grafologie.ch

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Aktualisiert 1. August 2010

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